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Störungen am Biberbau

Autor: Anton Hensel
Kategorie: Hauptverein
09.03.2014

Unsere Biber sind noch hier - und wie. Die Stauanlagen nehmen zu. Neben dem Hauptdamm sind im Abstand von jeweils cirka 80 Metern flußabwärts zwei weitere, kleinere Staudämme enstanden. Das alles stört uns nicht, ganz im Gegenteil, wir erfreuen uns am Arbeitseifer und dem Fleiß der Tiere.

Die Stadt Lauf hat am oberen Stauwehr ein Rohr eingesetzt, damit der Wasserpegel gleichmäßig hoch oder niedrig, wie man es halt sehen will, gehalten werden kann. Im ersten Bild ist die funktionierende Konstruktion zu bewundern. Der oder die Biber zeigten sich mit der Aktion einverstanden. Jedoch hoben irgendwelche absonderlichen Zeitgenossen  wenige Wochen später das Rohr gewaltsam aus dem Wasser und zerstörten den geregelten Ablauf. Ist dies falsch verstandener Tierschutz oder handelt es sich um notorische Zerstörwut? Wir bedauern die ganze Geschichte sehr.

Freund Biber nutzte die Gelegenheit und erhöhte gleich nochmals den Hauptdamm. Der Pegel steigt permanent an und das Wasser wir sich bald in den umliegenden Feldern ausbreiten, spätestens im Frühjahr falls ähnlich ergiebige Regenfälle niedergehen, wie im Vorjahr. Den Zerstörern des geregelten Wasserablaufs am Damm sei dann der ‘Dank’ der Landwirte gewiss. Das Naturereignis, die Biberdämme am TSV-Gelände, gilt es zu schützen und vernünftig zu erhalten. Jeder, der mit offenen Augen durchs Gelände geht, wird sich an den einmaligen Bildern erfeuen.

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