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Neues vom Vorstand

Autor: Georg Lage
Kategorie: Hauptverein ,  Vorstand
19.12.2014

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des TSV Lauf e.V.,

über die vielen Berichte und Erfolge unserer Abteilungen und unserer Sportler/innen konnten Sie sich in der letzten Ausgabe unserer Vereinszeitung umfangreich informieren. Dies war der Grund, weshalb ich auf meinen Bericht in der letzten VZ verzichtet habe. Ein weiteres großes Ereignis kann ich nun hinzufügen.

Die Tennisabteilung hat ihr 40 jähriges Bestehen in einem festlichen Rahmen in unserer Sportgaststätte feiern können. Der gesamte Verein gratuliert der Tennisabteilung zu dieser herausragenden Leistung. Sind doch im Laufe der letzten Jahre viele Tennisvereine verschwunden. Unsere Tennisabteilung konnte sich aber erfreulicherweise behaupten und kann wieder einen Mitliederzuwachs verzeichnen. Dies ist natürlich nicht von ungefähr gekommen. Eifrige Tennisspieler/innen haben sich eingebracht und eine wichtige und stabile Abteilung im TSV Lauf erhalten und ausgebaut. Hervorzuheben sind die Abteilungsleiterinnen der letzten Jahre, nämlich Leni Nathrath und jetzt Ingrid Wacker. Ich wünsche der Tennisabteilung weiterhin viel Erfolg und noch viel Freude und Spaß bei ihrem Sport.

Zu welchen Leistungen die Sportler/innen beim TSV Lauf e.V. fähig sind hat sich beim Stadtempfang der Stadt Lauf für die Laufer Sportler/innen gezeigt. Der TSV Lauf e.V. stellte wieder die größte Gruppe der eingeladenen Sportler/innen. Dies mag auch der Stadt Lauf zeigen, wie wichtig der TSV Lauf e.V. im Vereinsleben in Lauf ist und wie umsichtig mit den öffentlichen Zuschüssen umgegangen wird. Beim TSV wird das Geld nicht verschwendet, sondern gezielt im Unterhalt und der Pflege der Sportstätten eingesetzt. Um diese vielen Erfolge vorweisen zu können bedarf es eben gut funktionierender Sportstätten.

Etwas erstaunt, um nicht zu sagen verärgert bin ich daher, dass die Stadt Lauf nun erwägt die finanzielle Unterstützung der Vereine zurück zu fahren obwohl sie sich doch immer als Wohltäter der Vereine ausgibt. Dies mag für einige Maßnahmen in bestimmten Bereichen bei einigen Sportvereinen zutreffen. Der TSV Lauf steht im Vergleich zu anderen Vereinen nicht besonders gut da. Von den möglichen Investitionszuschüssen haben wir noch nie mehr wie die unterste Grenze von 10% erhalten. Bedenkt man, dass wir, wie andere auch, auf jede zu zahlende Aktivität 19% Umsatzsteuer zu entrichten haben, so können wir mit den Zuschüssen gerade einmal ca. 50 % der Steuern begleichen. Was, frage ich mich, kann man mit der großzügigen Unterstützung anfangen? Aber natürlich wäre es nicht hilfreich, auch diese Zuschüsse entfallen zu lassen. Einige, schon zugesagte finanzielle Hilfen der Stadt Lauf wurden nur teilweise erfüllt. Ich denke an die zugesagten 24 % Unterhaltszuschuss für unsere Kegelbahn, die sich auf 10% reduziert hat.

Aus dem Bau eines Kinderspielplatzes durch die Stadt ist jetzt ein Zuschuss von maximal 6.200 € geworden. Der Aufbau der Spielgeräte soll von uns in Eigenleistung erledigt werden. Wer weiß, wie problematisch dies ist? Man denke nur an einen möglichen Unfall eines Kindes wegen eines nachgewiesenen nicht fachmännisch aufgestellten Spielgerätes. Wer übernimmt die Verantwortung? Es bliebe letztlich am Vorstand hängen. Eine strafrechtliche Auseinandersetzung würde dann im Raum stehen. Dies wurde uns als Ergebnis einer fachlichen, rechtlichen Stellungnahme mitgeteilt. Sollen wir dieses Risiko wagen?

Mittel- bzw. langfristig muss, um den Sportbetrieb der Tennisabteilung zu gewährleisten, das gepachtete Gelände in das Eigentum des TSV Lauf e.V. übernommen werden. Ich bin gespannt, ob uns die Stadt Lauf auch, wie in ähnlichen Fällen, mit der gleichen Förderung unterstützen wird?

Ein wichtiges Thema für uns und vor allem für den 1.Bürgermeister Bendikt Bisping sind energetische Maßnahmen an Gebäuden, die bei uns durchgeführt werden sollen. Besonders große Aufmerksamkeit und viel Drängen des 1. Bürgermeisters wurde dem Einbau eines Blockheizkraftwerkes beim TSV zuteil
und die finanzielle Unterstützung zugesagt (liegt schriftlich vor). Nach jahrelangen, umfangreichen Planungen und aufwändigem Einholen von Angeboten stellte sich nun heraus, dass wir für unseren Bedarf keine wirtschaftliche Lösung zum Betreiben eines BHKW parat haben. Zu diesem Ergebnis kommt nicht nur die N-ERGIE und das Planungsbüro Mais, selbst die Stadt rät inzwischen vom Einbau eines BHKW ab. Die Steuerung unserer Tandemkessel wurde jetzt in Ordnung gebracht. Dies war nur möglich, weil wir von einer anderen Anlage Ersatzteile verwenden konnten und jetzt die Nachtabsenkung wieder funktioniert. Eine Brennwertlösung soll künftig eine wirtschaftlichere Lösung
darstellen. Von Fachleuten wird das mögliche Einsparpotenzial zu Zeit ermittelt.

Ein weiterer Ansatzpunkt zum Sparen von Energiekosten ist die Dämmung unserer Hallendächer. Die Stadt Lauf hat uns dazu einen Vorschlag unterbreitet. Die Stadt Lauf stellt dem TSV Lauf e.V. das Dämmmaterial kostenlos zur Verfügung. Das Aufbringen soll der Verein in Eigenleistung erledigen. Der Vorschlag war, Dämmmaterial auf das vorhandene Dach unbefestigt aufzulegen. Von einer Fachfirma mussten wir uns aufklären lassen, dass die Dämmplatten mittels einer Kiesschüttung gegen Windangriff geschützt werden müssen. Dies ist aus statischen Gründen auf unseren Hallendächern jedoch nicht möglich. Die Dämmung muss fachmännisch erfolgen. Eine Gewährleistung für die Dachhaut erhalten wir nur, wenn die Arbeiten von einer geeigneten Fachfirma ausgeführt werden. Wer soll die Verantwortung übernehmen?

Trotz dieser nachdenklich machenden Nachrichten möchte ich meinen Bericht nicht schließen ohne unseren Mitgliedern, Sponsoren und Inserenten in unserer Vereinszeitung ein ruhiges und fröhliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes Neues Jahr zu wünschen.

Mit den besten Grüßen
Ihr Georg Lage

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