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Interview mit "Glückskinder"-Gründer Ralf Witzgall

Autor: Anton Hensel
Kategorie: Hauptverein
28.06.2012

Zwischen Tür und Angel konnten wir den vielbeschäftigten Unterstützer der TSV-Vereinszeitung, Ralf Witzgall, Inhaber des JP Bürocenters in Röthenbach, zu einem Kurzinterview erwischen. Ralf Witzgall eröffnete in seinem zweistöckigen Wohngebäude einen Kinderhort unter dem Namen „Glückskinder“.

Herr Witzgall, wie kommen sie dazu, in Ihrem Privathaus einen Kinderhort einzurichten?
Ich will es gleich vorwegschicken, mir geht es gut und mein Motto lautet schlicht „leben und leben lassen“. Von daher war die Idee sehr schnell geboren. Das Wohngebäude stand zur Verfügung, ich hatte die Idee und die Mittel, diese Idee umzusetzen, wenn auch unter Beanspruchung kleinerer Kreditaufnahmen.

Kann jeder Privatmann einfach einen Kinderhort eröffnen?
Das weiß ich nicht. Sicherlich habe ich den beschwerlichen Instanzenweg durch die Behördenlandschaft beschreiten müssen. Ich will aber den Behörden keine Vorwürfe machen, sie handeln nach den Vorschriften des Staates und diese Vorschriften sind sehr anspruchsvoll um nicht zu sagen: kleinlich. Natürlich ist es ungewöhnlich, wenn sich ein Geschäftsmann im sozialen Bereich selbstständig engagiert.

Was hat denn das für einen Sinn – was wollen Sie damit bezwecken?
Meine Zielgruppe sind die vielbeschäftigten Eltern. Deswegen sollen im Glückskinderhort schulpflichtige Schüler und Schülerinnen aufgenommen werden, damit die Eltern ihrem Beruf nachgehen können. Die Öffnungszeiten sind entsprechend angepasst, montags bis 18:00 Uhr und freitags bis 17:30 Uhr. Und vor allen Dingen, der Hort hat in den Ferien bereits ab 8:00 Uhr geöffnet – welcher Elternteil hat schon 13 Wochen Urlaub im Jahr? Es ist auch angedacht, den Hort einmal pro Woche bis 20 Uhr zu öffnen, damit die Eltern mehr Flexibilität und Freiraum für sich haben.

Betreuen Sie die Kinder selber?
Nein, natürlich nicht. Die Betreuung liegt in den erfahrenen Händen der pädagogisch ausgebildeten Menschen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der ASB-Regionalverband ist der gesetzliche Träger des Hortes. Der Tagesablauf sieht unter anderem das gemeinsame Mittagessen, die Hausaufgabenbetreuung, Entspannungsphasen und natürlich das Spielen vor. Die pädagogischen Schwerpunkte sind sehr weit gefasst, die Bildungs- und Lernprojekte sind ausgeklügelt und der ASB verfügt aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in der Kinderbetreuung über die besten personellen und sozialen Kompetenzen.

Sollen die Kinder in der Ferienzeit im Hort weiterlernen?
Ganz gewiss nicht, wir werden in der Ferienzeit ein spezielles Ferienprogramm für die Kinder durchführen. Das Programm wird ganz genau auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sein. Wir werden Ausflüge in die nähere Umgebung unternehmen, Sehenswürdigkeiten und Freizeitbäder besuchen.

Wo kann man sich näher über den Glückskinder-Hort informieren?
Alle näheren Informationen sind auf der Internetseite des ASB Regionalverbandes Nürnberger Land e.V. unter  www.asblauf.de zu finden.

Herr Witzgall wir danken Ihnen ganz herzlich für ihr vorbildliches soziales Engagement. Es soll beispielgebend werden für andere Menschen. Wir danken Ihnen auch für die ständige Unterstützung des „Schau zum TSV“.
Ja gerne, sie wissen ja, ich habe ein sonniges und fröhliches Gemüt!

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