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Energetische Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen

Autor: Georg Lage
Kategorie: Hauptverein ,  Vorstand ,  Beirat
04.08.2011

Unters Dach gekrochen sind Konrad Hofmann (2.Vorstand), rechts knieend, und Alois Peschke zum Einbau der Dämmung am Dachboden des Wohnhauses. Unter den Novopan Verlegeplatten wurden 20 cm dicke Styroporplatten eingebracht, wie es auf dem Bild zu sehen ist. An der Giebelseite sieht man ein Muster der dort angebrachten Dämmplatten.

Im Jahr 2009 haben wir ein Energieberatungsbüro beauftragt, eine Untersuchung zum Energieverbrauch in unseren Sportanlagen durchzuführen und einen Energieausweis für die nicht bewohnten Gebäude, also die Sportgebäude und Übungsräume zu erstellen.

Das Ergebnis zeigt, dass der Jahresverbrauch an Brennstoffmengen beim TSV, verglichen mit den Referenzgebäuden der Energieeinsparverordnung, tatsächlich etwa 50% unter dem angenommenen, rechnerischen Bedarf liegt. Das Gutachten bescheinigt uns einen äußerst sparsamen Umgang mit den Ressourcen.

Zur Findung eines nachhaltig wirksamen Sanierungskonzeptes wurden dann fünf mögliche Varianten bezüglich des finanziellen und baulichen Aufwands untersucht. Die Energieverluste entstehen in der Regel über die Gebäudehülle und bei der Erzeugung und Bereitstellung der benötigten Energie für Heizung und Warmwasserbereitung.

Da unser verhältnismäßig zurückhaltender Brennstoffeinsatz durch eine zusätzliche Dämmung der Gebäudehüllen keine großartigen wirtschaftlichen Verbesserungen oder günstigere Umwelteffekte bringen würde, wollen wir zunächst das Augenmerk auf die Optimierung der Erzeugung und die Bereitstellung der benötigten Energie richten. Wegen der vielen unterschiedlichen Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, dauern die Untersuchungen noch immer an. Vom Grundsatz her soll ein Blockheizkraftwerk (BHKW) eingesetzt werden. Dies aber nicht auf Biegen und Brechen. Wir wollen die effektivste und wirtschaftlichste Variante. Zurzeit befassen wir uns mit einer dezentralen Lösung als Ergänzung zu den bestehenden Brennkesseln. Dies scheint sehr zielführend und erfolgversprechend.

Bisher durchgeführte Verbesserungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen an den TSV-Gebäuden:

  • Die Wasseraufbereitung für die Duschen in der Turnhalle werden durch eine Solaranlage  (14,1 qm, seit April 2002) auf dem Turnhallendach unterstützt.
  • Bewegungsmelder regeln das Licht in der Turnhalle und im Sanitärbereich.
  • Die Regelung der Heizung in der Kegelbahnanlage wird elektrisch gesteuert. Die Steuerung reagiert beim Öffnen der Fenster zum Lüften.
  • In der Turnhalle und auf der Kegelbahnanlage wurden Energiesparlampen (im Dezember 2010) installiert.
  • Für das Wohnhaus wurde 2010 vom Energieberatungsbüro eine weitere Untersuchung für einen Energienachweis für das Wohngebäude erstellt. Da das Wohngebäude aus zwei Gebäudeteilen (Alt- und Neubau) besteht, gibt es zwei Ergebnisse. Die Gebäudehülle des Altbaues aus dem Jahr 1964 soll eine Wärmedämmung erhalten. Beim Neubau aus 1998 sind keine Dämmmaßnahmen notwendig. Wir sind sofort tätig geworden. Im Altgebäude wurde der Dachboden mit 20 cm  Styropor und oberseitiger Spanplatte belegt. Auf den Giebelinnenseiten wurde ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht.

Die oben aufgeführten Maßnahmen zur CO2–Reduzierung wurden größtenteils von der Stadt Lauf bezuschusst. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich.

Der Vorstand und der Beirat sieht in der Reduzierung der CO2-Emissionen eine wichtige Aufgabe, die für den Verein wirksam und vernünftig gelöst werden muss. Nur auf diese Weise bekommen wir die ausufernden Kosten für Energie in den Griff.

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