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Der Vereinsvorsitzende berichtet

Autor: Georg Lage
Kategorie: Hauptverein ,  Vorstand
28.12.2013

1.Vorstand Georg Lage

Fast wie bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin, von links: Alexander Horlamus, Thomas Lang, Christian Mayer, Bürgermeister Benedikt Bisping, Karl-Heinz Herrmann, Christian Knell, Hannelore Hensel, Adolf Pohl und Georg Lage während der Informationsveranstaltung im TSV-Nebenzimmer. Hinter der Kamera Anton Hensel, daher nicht im Bild.

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des TSV Lauf e.V. .Wir können wieder auf ein ereignisreiches Jahr beim TSV Lauf e.V. zurückblicken. Viel Positives und auch einiges Negatives hat sich ereignet. Einige Wünsche bleiben noch offen. Sie können hoffentlich in den nächsten Jahren in Erfüllung gehen. Sicher kommen aber dann auch wieder neue Wünsche hinzu.

Beim Sportlerempfang der Stadt Lauf beeindruckten unsere Sportler bei der Aufzählung der erfolgreichsten Laufer Sportler besonders auch durch die vielen namentlichen Nennungen in den unterschiedlichsten Sportarten. Der TSV Lauf e.V. ist damit wieder, wie in den vergangenen Jahren, der erfolgreichste Laufer Sportverein im Breitensport.

Blockheizkraftwerk neu ausgeschrieben

Das wichtigste Projekt im Rahmen unserer energetischen Maßnahmen an den Gebäuden ist der Einbau eines Blockheizkraftwerkes. Die zwischenzeitlich abgeschlossene Ausschreibung (im Umfang von 213 Seiten!!) brachte bisher nur ein Angebot. Sechs Firmen wurden angeschrieben. Eine Firma lehnte ab und drei Angebote stehen noch aus.

Kinderspielplatz gesperrt

Die Spielgeräte im Bereich des Kinderspielplatzes wurden von der DEKRA gesperrt.Walter Schiffner, Konrad Hofmann und ich haben uns daran gemacht, die im Erdreich befestigten und durchgemorschten Pfosten der Spielgeräte abzusägen um sie auf einem Beton-sockel neu zu verankern. Da die Pfosten aber doch größere Beschädigungen aufwiesen als wir gedacht haben müssen die Spielgeräte abgebaut und neue Spielgeräte beschafft werden. Die Stadt Lauf hat hier ihre Unterstützung in Aussicht gestellt und dafür bedanke ich mich sehr herzlich.

Stadtratfraktionen beim TSV

Ende Oktober waren die Fraktionssprecher aller, im Laufer Stadtrat vertretenen Parteien bei uns um sich über die Situation beim TSV Lauf e.V. zu informieren. Anwesend waren die Herren Christian Mayer, Alexander Horlamus (in Vertretung von Frank Ittner), Thomas Lang, Karl-Heinz Herrmann und der 1. Bürgermeister der Stadt, Benedikt Bisping. Von Seiten des TSV Lauf e.V. waren die 2. Vorsitzende Hannelore Hensel, der Schriftführer Anton Hensel, der Beirat und Stadtrat Adolf Pohl, der Jugendvertreter Christian Knell und ich dabei.

Mittels einer sehr umfangreichen Präsentation berichteten wir, in der Vergangenheit beginnend mit dem Brand des alten Vereinsheims und den darauf folgenden Baumaßnahmen, den Stand der energetischen Maßnahmen und eine 2011 erstellte und eine 2013 überarbeitete Fünfjahresplanung mit den Prioritäten die laufend angepasst werden müssen.

Wichtig war es dem Vorstand auf die Beteiligung des TSV Lauf e.V. bei städtischen Veranstaltungen hinzuweisen. Besonders erwähnt wurden die Aktivitäten bei den Städtepartnerschaften durch den damaligen modernen Spielmannszug. 1983 reiste die Musikgruppe nach Nyköping und betreute das schwedische Jugendblasorchester 1985 beim Gegenbesuch in Lauf. 1984 war die Kapelle als Vertreter der Stadt Lauf in Brive. 1985 wurde die französische Band beim Gegenbesuch wieder vom TSV betreut. 1990 fuhren die Spielleute nach Capolona und betreuten 1991 eine Abordnung von Capolona beim Kunigundenfest.

Der TSV Lauf e.V. engagiert sich außerdem alljährlich beim Ferienprogramm, beim Fest der Nationen und natürlich beim Kunigundenfest. Hervorzuheben ist, dass mit der Marchingband und jetzt auch mit dem Original zwei Musikgruppen am Sonntag und am Montag. mitmarschieren. Welche Laufer Musikgruppe macht dies außer denen des TSV Lauf e.V.? Mit der Hämmern-Kirchweih und dem „Rußigen Aidt” tragen wir zur Vervollständigung des Laufer Veranstaltungskalenders bei.

Viele Male hat der TSV Lauf e.V. schon das Altstadtfest ausgerichtet. Bei einem Reingewinn von ca. 10.000 € und dem benötigten, hohen personellen Aufwand ist es nicht verwunderlich, dass schon einige Vereine die Zusage zur Ausrichtung des Altstadtfestes zurückgezogen haben. Ohne der finanziellen Unterstützung der Stadt Lauf und ohne der Mithilfe des Bauhofes wären diese Veranstaltungen überhaupt nicht mehr durchzuführen.

Ein Balkendiagramm zeigte anschaulich und genau die Mitgliederentwicklung. 2008 gab es einen vermeintlichen großen Mitgliederschwund. Dies war einer Umstellung der Voraussetzungen zur Kindermitgliedschaft geschuldet. Bis dahin war es zwingend notwendig, dass ein Elternteil Mitglied werden musste. Da sich viele Eltern über die sogenannte „Zwangsmitgliedschaft” beschwerten und einige sogar mit rechtlichen Schritten drohten, hatten wir uns entschlossen diese „Zwangsmitgliedschaft” nicht mehr zu fordern. Gleichzeitig haben wir den Mitgliedsbeitrag ohne Berücksichtigung des Alters vereinheitlicht. Nur Rentner ab 65 Jahre haben einen verminderten Vereinsbeitrag. Da bei der „Zwangsmitgliedschaft” die Kinder beitragsfrei waren, mussten wir zwar eine zahlenmäßige Mitgliederreduzierung hinnehmen, haben aber das gleiche Mitgliedsbeitragsaufkommen.

Der wirtschaftliche Ausblick zeigt, wie wir in der finanziellen Bredouille hängen und in Schieflage kommen. Die durchschnittlichen Jahreskosten betragen jetzt für den Unterhalt von Turnhallen, Dojo, Bundeskegelbahnanlage, Musikübungs- und Umkleideräume ca. 140.000 €.Die Mitgliederbeiträge betragen dagegen nur 100.000 €. Die größten Kostentreiber sind die Energiekosten. Sie belaufen sich auf jährlich ca. 60.000€ (zum Vergleich Ende 2001 = 50.000 Deutsche Mark!!) Wir verbrauchen im Vergleich zu 2001 ca. 30% weniger Energie. Ein zusätzlich großer Kostenfaktor ist die Bundeskegelbahnanlage. Die Bundeskegelbahnanlage ist eine Sportstätte und müsste darum nach unserer Meinung auch künftig bei dem Gebäudezuschuss durch die Stadt mit berücksichtigt werden.

Der Wohnungs-Rückkauf von Herrn Pautsch wird 2014 abgeschlossen und belastet dann den Verein nicht mehr. Selbstverständlich müssen die Leistungen der Stadt Lauf an den TSV Lauf e.V. an dieser Stelle auch aufgezählt werden. Seit 2008 unterstüzt die Stadt den Schuldendienst bei der Sparkasse. Ab dem Jahr 2013 werden auch Vereine mit eigenen Turnhallen bezuschusst. Der TSV Lauf e.V. erhält aus diesem Topf 20.000 € pro Jahr. Damit sollen Vereine mit eigenen Anlagen den Vereinen, die städtische Anlagen benutzen, gleichgestellt werden.

Für die Unterstützung der Stadt Lauf bedankte ich mich abschließend bei den anwesenden Stadträten und dem 1. Bürgermeister. Unser Vortrag wurde sehr aufmerksam verfolgt und es wurde in Aussicht gestellt, einige Punkte zu prüfen und eventuelle Vorschläge bzw. Änderungen oder Verbesserungen bei der Bezuschussung durch die Stadt Lauf vorzunehmen bzw. an vergleichbaren Laufer Vereinen anzupassen.

Bitte an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder, an dieser Stelle möchte ich eine Bitte an Euch alle richten. Durch die Vereinszeitung können wir nicht nur die Mitglieder, sondern auch die interessierte Bevölkerung unserer Stadt Lauf über die Geschehnisse beim TSV Lauf e.V. informieren. Die Aufmachung der Vereinszeitung ist dank der unermüdlichen Arbeit unseres Schriftführers Anton Hensel eine hervorragende Werbung für uns. Unterstützt bei der Akquisition von Inserenten wird er leider fast nur von unserer 2. Vorsitzenden Hannelore Hensel. Daher bitte ich um Unterstützung bei dieser sicher nicht einfachen Mitarbeit. Setzen Sie sich bitte mit Anton Hensel in Verbindung, wenn Sie einen Inserenten werben können.

Meinung zum Kunstrasenplatz beim SK Lauf

Von vielen Mitgliedern und insbesondere von den Fussballern wurde ich angesprochen, warum der TSV Lauf e.V. denn nicht auch einen Kunstrasenplatz wie der SK Lauf e.V. bekommt, der ja größtenteils von der Stadt Lauf bezahlt wird? Ich bin der Meinung, dass wir dem SK Lauf e.V. nicht neidisch sein sollten um diesen Fußballplatz. Es muss ja nicht immer nach dem Motto „Nice to have” gehandelt werden. Die Zweckmäßigkeit einer derartigen Ausgabe sollte im Vordergrund stehen und die Frage: Welche Vorteile hat ein Kunstrasenplatz? Von kompetenter Seite habe ich mich diesbezüglich aufklären lassen. Der Kunstrasenplatz braucht einen anderen Pflegaufwand als ein Naturrasenplatz. Er benötigt ein anderes Pflegmaschinen-Equipment und muss aufwändiger bzw. anders gepflegt werden. Zusätzliche Nutzungszeiten ergeben sich kaum. Es wird ja nur ein Naturrasenspielfeld gegen ein Kunstrasenspielfeld ausgetauscht. Tagsüber lässt sich der Platz auch kaum nutzen, da ja die meisten Fußballer berufstätig sind und die Trainingszeiten nach ca. 17:oo Uhr angesetzt sind. Die Schüler und Jugendlichen hätten tagsüber eventuell Zeit. Hier fehlen aber dann die ehrenamtlichen Trainer, die in der Regel berufstätig sind.

Im Winter finden die Hallenturniere statt. Zur Vorbereitung nutzen die Fußballmannschaften vorwiegend die Sporthallen. Die Spiele finden dann in den Sporthallen statt. Wenn ein Verein vielleicht den Vorteil hat, bei schlechtestem Wetter auf dem Kunstrasenplatz Fußballspiele austragen zu können, was bringt das? Alle anderen Vereine haben diese Möglichkeit nicht und auf den Ablauf der Verbandsrunde hat es dann keinen wesentlichen Einfluss.

Zusammenfassend möchte ich unsere Fußballer beruhigen. Bei großem Schneefall ist auch ein Kunstrasenplatz nicht bespielbar, außer der Platz wird geräumt. Das kann man aber auch mit dem Naturplatz machen. Ob dies sinnvoll ist, darüber lässt sich vorzüglich diskutieren. Ich jedenfalls wünsche dem SKL, dass sich die mit dem geplanten Kunstrasenplatz verbundenen Hoffnungen erfüllen.

Dank und Wünsche zum neuen Jahr

Zum Jahresende will ich mich bedanken bei den Abteilungsleiterinnen und - leitern, allen Übungsleiterinnen und – leitern , den Beiratsmitgliedern und dem Ältestenrat. Mein besonderer Dank gilt den Eltern unserer Mitgliederkinder, die sich beim Fahrdienst und bei der Betreuung engagieren. Vielen Dank auch unseren Sponsoren, den Inserenten in unserer Vereinszeitung und den Zuschussgebern – der Stadt Lauf, dem Kreis Nürnberger Land und dem BLSV.
Ich danke meinen Vorstandskollegen und vor allen Dingen unserer Ilka Stilper, die in vorbildlicher Art und Weise die Mitgliederverwaltung wieder das gesamte Jahr über erledigte.

Allen Vereinsmitgliedern, Freunden und Gönnern des TSV Lauf wünsche ich und im Namen des Vorstandes und des Beirats eine geruhsame Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2014.

Euer Georg Lage

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