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Der Vereinsvorsitzende berichtet

Autor: Georg Lage
Kategorie: Hauptverein ,  Vorstand
01.09.2013

1.Vorstand Georg Lage

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des TSV Lauf e.V., anknüpfend an die Informationen in der 13. Ausgabe der Vereinszeitung will ich hier weitermachen. Bereits Ende 2008 hatten wir einen Architekten und Energieberater eingeschaltet um einen Energieausweis zu erstellen und energetische Maßnahmen an den Gebäuden vorzuschlagen.

Auszugsweise der Bericht:
Die Ergebnisse der Bedarfsrechnungen zeigen, dass die Gebäude des TSV Lauf e.V. zwischen den Anforderungen der EnEV an einen Neubau und an einen Altbau einzuordnen sind. Verglichen mit dem Referenzgebäude der EnEV (Energiebedarf) liegt der tatsächliche Verbrauch 50% unter dem errechneten Bedarf. Grund ist das Nutzverhalten. Da beim angetroffenen baulichen Zustand der Gebäude eine Sanierung nicht unbedingt zwingend erforderlich ist, machen energetische Sanierungsmaßnahmen der Gebäudehüllen nur bei hohen Zuschüssen Sinn und bedeuten einen hohen finanziellen Einsatz des Vereins.

Aus diesem Grund wurden drei Varianten in die engere Wahl genommen, die nur haustechnische Verbesserungen vorsehen. Letztlich verfolgen wir seit dieser Zeit die Erneuerung der Heizungsanlage und den Einbau eines Blockheizkraftwerkes. Der BLSV hat uns dieses Jahr angeboten unsere Sportanlage einem Klima-Check zu unterziehen. Eine 92-seitige Studie gibt uns viele wichtigen Hinweise zum weiteren Vorgehen bei den energetischen Maßnahmen die wir verfolgen sollen. In den Ergebnisberichten zum Klima-Check werden konkrete Maßnahmen zur Verringerung des Energie- und Wasserverbrauchs aufgezeigt. Die stärkere Berücksichtigung von Umweltaspekten erfordert nicht, von heute auf morgen alles anders zu machen. „Klein anfangen und geduldig darauf aufbauen” heißt die Devise. Voraussetzung für jegliche Veränderung ist die Sensibilisierung der Verantwortlichen und der Nutzer der Sportanlagen. Das Verhalten der Sportler und Sportlerinnen in den Sportanlagen ist jedoch noch immer nicht optimiert. Unwissenheit, fehlendes Bewusstsein oder Gedanken wie: „Ist doch nicht mein Geld” sind oftmals der Grund dafür, dass z.B. die gesamte Beleuchtung eingeschaltet wird, obwohl es nicht notwendig ist oder die Duschen dauerhaft laufen.

Eine Prioritätenliste mit den verschiedenen Einstufungen wird vorgeschlagen:

  • Kurzfristig : Hohe Priorität, Umsetzung wird zeitnah empfohlen mit sofortig sichtbaren Erfolg und kurzfristige Einsparungen.
  • Mittelfristig: Mittelfristige Planung und Umsetzung. Diese Aktivitäten unterstützen die Nachhaltigkeit. Einsparungen haben mittelbaren Charakter.
  • Langfristig: Langfristige Planung und ideale Ziele mit
    zukunftsfähigen innovativen Gedanken.

Von den kurzfristigen Prioritäten sind bereits viele umgesetzt. z.B., Dokumentation der Zählerstände der Wasseruhren für die Freiflächenbewässerung und der Gebäude. Gleiches gilt für die Zählerstände für Strom und Gas.

Aus dem Vereinsleben kann viel Positives berichtet werden. Der Erlebnistag mit Sonnwendfeier am 22.Juni waren dank der ausgezeichneten Vorbereitung und Mitarbeit des Jugendrates und aller Abteilungen ein voller Erfolg. Das bewährte Festwagenteam mit Helmut Spannekrebs, Walter Schiffner und Artur Flierl haben wieder einen zum Motto des Kunigundenfest passenden Festwagen gebaut. Das Motto hieß „Freundschaft ist bunt” und unser Festwagen war auch sehr bunt. Leider sind immer weniger Schüler zur Mitfahrt auf dem Festwagen zu gewinnen, da die Schulkinder bei ihren Klassen mitlaufen müssen. Nach meiner Meinung ist es nicht angebracht, dass am Ende eine fröhliche Stammtischrunde älterer Leute auf dem Festwagen sitzt. Bei diesem Kinderfest sollten auch die Kinder im Mittelpunkt stehen. Die Badmintonspieler und die Fechter haben als Fußgruppe für ihre Abteilung geworben. Musikalisch waren wir dieses Jahr mit zwei Gruppen vertreten. Wie alljährlich mit der Marchingband und heuer auch erstmalig am Sonntag und am Montag mit dem Original.

Erfreulich ist der Aufstieg der 2.Fußballmannschaft. Hierzu die herzlichste Gratulation und weiterhin viel Erfolg. Es beginnt nun das neue Sportjahr 2013/14. Allen Abteilungen wünsche ich ein erfolgreiches Sportjahr und selbstverständlich allen Sportlern und Sportlerinnen viel Spaß und Freude an ihrem Sport.

Euer Georg Lage

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